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zitat

O mache die Himmel noch nicht
zu, hänge den goldenen Hörer
nicht ein wenn deine Stimme
stirbt, höre ich auf zu sein.

- Claire Goll -

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Schönes Liebesgedicht von der deutsch-französischen Schriftstellerin und Dichterin Claire Goll.

Während wir einschlafen

Während wir einschlafen wird Frühling:
Blüht Goldlack aus deinen Augen,
Versucht ein Vogel sein Nachtgebet:
Ich möchte noch schluchzen,
Aber ich schlafe schon.

Es ist warm wie in Italien in deinem Arm.
Deine Augen sind Datteln, braun und süss,
Und dein Mund schmeckt noch östlicher
Nach Feigen von Smyrna.
In rosa Lorbeerhainen
Geht der neue Orpheus spazieren
Mit seinem Dackel.

Von deinem Traum zu meinem
Führen Palmenalleen;
Denn wir träumen ein und denselben Traum,
Ein und dasselbe Leben,
Ein und denselben Tod.

(© Claire Goll, 1851-1977, deutsch-französische Schriftstellerin)

Quelle: Ich liege mit deinen Träumen, Liebesgedichte, © Wallstein Verlag, Göttingen 2009.

Gedicht hier veröffentlicht mit Bewilligung des Wallstein Verlages 2011.

Zu Claire Goll

Claire Goll war eine deutsch-französische Schriftstellerin und Journalistin und die Ehefrau des Dichters Yvan Goll. In Leipzig begann sie auch ein Studium der Philosophie. 1916 emigrierte sie als Pazifistin in die Schweiz, wo sie an der Universität Genf studierte, sich in der Friedensbewegung engagierte und journalistisch zu arbeiten begann. 1917 lernte sie den Dichter Yvan Goll kennen, der ebenfalls jüdischer Herkunft war. Ende 1918 hatte sie eine Affäre mit Rainer Maria Rilke. Bis zu dessen Tod blieb sie freundschaftlich mit ihm verbunden.

Mit Yvan Goll ging sie 1919 nach Paris, wo beide 1921 heirateten. Die gemeinsame Wohnung diente als Treffpunkt künstlerischen Lebens; dort verkehrten unter anderem Chagall, Léger, Delaunay, Picasso, Jawlensky, Braque, Joyce, Audiberti, Malraux, Breton und Gide. 1926 veröffentlichte sie ihren ersten Roman Der Neger Jupiter raubt Europa. Ihre Erzählungen, Gedichte und Romane erschienen auch in französischer Sprache; umgekehrt übersetzte sie einige Werke ihres Ehemanns ins Deutsche. Ihre Gedichtbände Poèmes d'amour (1925), Poèmes de la jalousie (1926) und Poèmes de la vie et de la mort schrieb sie gemeinsam mit ihrem Ehemann als Wechselgesang der Liebe.

> Claire Goll, Leben und Werke, Wikipedia

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