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Traurige Liebesgedichte

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William Shakespeare
Yvan und Claire Goll

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zitat

Traurigkeit ist nicht
ungesund - Sie hindert uns,
abzustumpfen.

- George Sand -

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Einfühlsame Worte für Trost, bei Trauer, Schmerz und Trennung. Hier erhalten Sie besinnliche einfühlsame Liebesgedichte und Sprüche. Schöne traurige Gedichte über Abschied, Liebe, Sehnsucht und Leid. Traurige Liebesgedichte zum Nachdenken oder Schenken. Sowohl neue moderne wie klassische bekannte.

Traurig, o das bist du sehr

Traurig, traurig, o das bist du sehr,
Armes Herz, so freudenlos und schwer!
Doch warum, warum darf ich nicht fragen,
Keine Antwort weisst du mir zu sagen.

Weiss der Himmel, warum über ihn
Düstre Wolkenschleier trauernd zieh'n,
Und die Blume, die erst aufgesprossen,
Warum sie der Tod so schnell geschlossen?

Weiss der lächelnd heit're, junge Tag,
Der nur Glück und Freude spenden mag,
Warum kraftlos er muss still erbleichen,
Wenn sich nächt'ge Schatten auf ihn neigen?

Weiss die Erde, die in Frühlingspracht,
Wie ein Kind so hold und lieblich lacht,
Warum bald in Winters eis'gem Wehen
Ihre süsse Schönheit muss vergehen?

Armes Herz und willst du mehr denn sein,
Als der Frühling und der Sonnenschein?
Alles Heitre sinkt zum frühen Sterben,
Allem Schönen nahet das Verderben.

Ew'ge Trauer ist Gesetz der Welt,
Nur im Wechsel ist ihr Lust gesellt,
Und je mehr zum Schönen du erkoren,
Um so tiefer wird sie dich durchbohren!

- Luise Büchner, 1821-1877, deutsche Schriftstellerin -

Ich warte nicht

Ich warte nicht auf dich im Abendwind
Er würde weitergehen
Ohne dass unser Glück nochmals beginnt
Und Worte würden nur noch leerer.

Wenn man müde ist vom Flüchten
Kann man nicht mehr träumen
Und nur immer düster
Wird das Meer sich bäumen.

(© Monika Minder)

Erinnerungen

Erinnerungen wachsen,
Wünsche erhalten einen Hauch
von Leichtigkeit, wie alles,
was wir gehen lassen.

(© Beat Jan)

Mein letzter Stern

Mir scheint als wär der Himmel leer
Mein letzter Stern ging unter.
Es tut unsäglich weh -
Die Welt wird nicht mehr bunter.

(© Monika Minder)

Mein lieber Hund

Mein lieber Hund, der mir so viel gab,
legte ich heute in ein Hundegrab.
Ich bin sehr traurig, weil wir so viel hatten,
so viel Gemeinsames und Schönes hatten.
Ich weiss, alles muss einmal gehen,
jedes Miauen, jedes Bellen, jedes Wehen.

Das Leben kann nicht ewig weitergehen,
aber ich kann dich in meinen Gedanken sehen,
kann mich erinnern an jedes Bellen, an jedes Wedeln.
Was kann es Schöneres geben,
diese Zeit wird uns niemand nehmen.

(© Jo M. Wysser)



Ohne dich

Ohne dich küsst mich der Wind nicht mehr.
Das Leben hat die Zeit verloren.
Wo soll ich mit meiner Liebe hin?
Eine Wüste wird geboren.

(© Monika Minder)

Seinerzeit

Ich weiss noch, wie verwandelt seinerzeit
ich nichts mehr finden konnte,
wie die Gedanken gross und breit
sich Stein auf Stein rollten,
und nach jedem Wiedersehen ich verlassen
trauerte durch altvertraute neue Gassen.
Seinerzeit, da kreiste alles sich um dieses Band
wiegte mich auf leichten seichten Strand.
Ich weiss nicht, wie's dann mit der Zeit
sich leise sickerte in sehnsuchtsvolle Ewigkeit.

(© Hanna Schnyders)

Nicht die Einzige

Mit leerem Blick
Steh ich am Strassenrand.
Noch deinen Zettel in der Hand.
... nicht die Einzige ...

Wie Spiesse peitschen die aufgeschwollenen
Regentropfen in mein Gesicht.
Schatten wie Schreie
Seelenleer
Als ob etwas in mir
gestorben wär.

(© Monika Minder)



Meine Liebe

Meine Liebe ist gross,
sie ruht in dir und mir.
Und bin ich mal allein,
so ist sie stets bei mir.

(© M.B. Hermann)

Zeitvertreibend

Sie zieht ihre Jacke an
Wie wenn sie ihr Glück einpacken wollte.
Wie jedes Mal
Wenn sie verstehen möchte.

Noch sitzt sie am Bettrand
Und lauscht seinem Treiben.
Die Liebe lebt gegen eine Wand
Zeitvertreibend!

Wie ein Kind, das malt mit seinem Finger
In frostbezogene Scheiben
Kleine Ringe,
Die immer wieder vergehen.

Die Stunde ist tot
Und übrig bleibt die Leere -

Und sein Wort.

(© Monika Minder)

Verwandte Seele

Wo man neben einer verwandten Seele schweift,
wie Finger über Blütenzauber,
wird Herz und Seele reif
und in den Himmel fliegen Tauben.

(© Beat Jan)



Nichts mehr muss sein

Nichts mehr muss sein
Kein ab und zu
Kein Schein
Kein Vielleicht
Kein Zeitvertreib
Kein wir werden sehen
Keine zornigen Tränen
Kein Herz, das schreit
Keine Risse in den Adern
Keine Hoffnung, die tötet
Kein Schmerz, der weint
Nichts Unnötiges.

(© Monika Minder)



Blumenbild mit kurzem traurigem Liebesgedicht

© Bild liebesgedichte-geschichten.net, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf ausgedruckt und privat gratis verwendet werden. Z.B. für eine Karte.

Klassische traurige Liebes-Gedichte (gemeinfrei)

Die grosse Sehnsucht

Wenn die grosse Sehnsucht wieder kommt,
Wird mein ganzes Wesen wieder weich.
Und ich möchte weindend niedersinken -
Und dann möcht ich wieder masslos trinken.

- Paul Scheerbart, 1853-1916, deutscher Schriftsteller -



Einem Todten

Wie dunkel ist's! Nur wenn der Sturmgott droben
Sein leuchtend Schwert nach Wolkenriesen zückt,
Erhellt sich mir der Pfad, dann schreit' ich eilend,
Ein Büchlein zitternd an die Brust gedrückt.

Gedichte sind's! Der Sehnsucht irres Stammeln,
Der Schrei der Noth, ein blasser Traum von Glück,
Gedanken, aus der Einsamkeit geboren …
In ihre Heimath trag' ich sie zurück.

Ein Garten lockt im fahlen Licht der Blitze,
Am düstern Thor das Schweigen Wache hält,
Dort opf're ich im Schatten der Cypressen,
Ein Lebender im Bann der Todtenwelt.

Da liegt das Grab! Ein Kreuz ist drauf gebettet,
Die Lippen preß ich auf den kalten Stein
Und suche einen halbverwischten Namen -
Ach der ihn trug, vor Jahren war er mein.

Wie dunkel ist's! Nur von den Lilien windet
Ein seltsam feierlicher Glanz sich los,
Den Epheu bieg' ich schweigend auseinander
Und leg' das Buch in seinen dunk'len Schoß.

Gedichte sind's! Ein Buch wie viele and're,
Mir aber zittert jede Zeile nach,
Gedichte sind's, in banger Zeit gesungen
Von einer Seele, die in Sehnsucht brach.

(Anna Ritter, 1865-1921, deutsche Dichterin, Schriftstellerin)

Verregnete Liebe

Gelb glänzt auf nassen Trottoiren
Der Gaslaternen Widerschein,
Elektrisch Licht mit wunderbaren
Blauweissen Strahlen leuchtet drein.

Tief unter einen Schirm gebogen,
So irren wir die Strass' entlang,
Umbraust von Regensturmes Wogen -
O Maiengrün und Vogelsang ...

O Blumenduft und Liebesrauschen -
Ein Stelldichein im Waldesgrün,
Ein ungestörtes Küssetauschen ...
Nur so kann Liebe stark erglühn.

Wie heiss ersehnt war diese Stunde
Seit langer Zeit von dir und mir -
Nun gehe ich mit stummem Munde
Schüchtern - verlegen neben dir.

Es peitscht der Westwind deine Wangen -
In Blick und Worten liegt dein Herz,
Der Regen tötet mein Verlangen,
Der nasse Mund spricht kalten Scherz.

Langweile schleicht mit stummen Schritten
Um uns herum - ich wag es nicht,
Den ersten Kuss mir zu erbitten
Mit nassgeregnetem Gesicht.

Die Uhr schlägt neun - "Du musst schon gehen?"
"Ich schreibe, wann ich kommen kann!"
Wir werden nie uns wiedersehen -
Der Regen nur ist schuld daran!

- Hermann Löns, 1866-1914, deutscher Journalist und Schriftsteller -



Das Wort vom Scheiden

Du gabst mir einst ein kleines Buch
Voll lieber, schöner Lieder
Und schriebest auf das erste Blatt
Ein traurig Verslein nieder.

Ich schüttelte den Kopf dazu,
Mein Herze wollts nicht leiden,
Klang gar so hart, klang gar so schwer,
Das eine Wort vom Scheiden.

Nun hat das Verslein Recht gehabt,
Ist Alles so gekommen,
Wie Abendroth und Feuerschein
Ist unser Glück verglommen.

Du wanderst dort, ich wandre hier,
So helfe Gott uns Beiden,
Daß es uns nicht den Sinn verstört,
Das eine Wort vom Scheiden.

(Anna Ritter, 1865-1921, deutsche Dichterin, Schriftstellerin)

Schmerz

Sie liess sich überraschen
Von diesem Trauerwort,
Und ihre Tränen waschen
Die rote Schminke fort.

Das Leben täuscht uns lange,
Du zeigst der Schminke bar
Des Lebens welke Wange,
O Schmerz, wie bist du wahr!

- Nikolaus Lenau, 1802-1850, österreichischer Schriftsteller -

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Rolling in the deep - Adele
Ein sehr schönes Lied über Trennung und Liebe.
Songvideo auf youtube.com

Deutsche Übersetzung des Songs von Adele gibt es hier:
Rolling in the deep - deutscher Songtext

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