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Liebeskummer

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zitat

Lachen, Weinen, Lust
und Schmerz sind
Geschwisterkinder.

- Goethe -

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Schöne Gedichte zum Thema Liebeskummer, einfühlsame Gedichte, die über über Sehnsuchtsschmerz, Trost, Sorge, Leid und Liebesschmerz erzählen. Moderne und klassische Liebeskummer Gedichte.

Sehnsucht nach dir

Ich will dich wiederhaben,
ich sehne mich nach dir …..
Was soll ich so alleine
denn auf der Welt noch hier?

Ich will dich herzen, küssen,
um deinen roten Mund
wollt ich, Geliebter, steigen
bis in der Erde Grund.

Mein Herzblut wollt ich geben
und alle Schönheitsmacht,
könnt ich damit dein Leben
gewinnen eine Nacht! - -

(Else Galen-Gube, 1869-1922, deutsche Schriftstellerin)

Seelenfragen

Was uns lieb und gern gefällt,
was fragt der Himmel, was die Welt?
Wo liegt das Glück, was ist der Schmerz,
was brauche ich, was braucht mein Herz?

(© M.B. Hermann)

Zeit verlieren

Und weil ich Zeit verliere
Im Schmerz friere
Die Falten vom Verfall erzählen
Als wäre nichts geschehen.

Und wie ich die Nacht lebe
Den Schmerz verstehe
Die Schreie niemanden erreichen
Als wären sie schon Leichen.

(© Monika Minder)

Sehnsucht

Glocken riefen nach mir,
ich wurde nicht wach,
ich wurde nicht wieder lebendig.

Der Sehnsucht dachte ich nach,
erfühlen konnt ich sie nicht,
ahnte auch nicht das Bild,
an dem sie emporglomm,

eines Mannes, einer Frau,
eines Kinds, eines Engels,
eines Tiers, einer Blume vielleicht,
die einmal das Kind,
mit bettelnden Augen,
emporgestreckt hat.

O verwehender Duft des Abends
auf leerem Domplatz
südlicher Stadt.

Die Wimpern verkleben
im Gestöber kühler Kristalle,
Flocke um Flocke fällt
auf die hingehaltene Hand,
der Sehnsucht warme Hand,
und sie schmelzen dahin.

(© Detlev Wilhelm Klee, Frankfurt am Main)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Dr. Detlev Wilhelm Klee; > Quelle



Die Küsse brennen nicht mehr

Die Küsse brennen nicht mehr.
Dein Blick ist leer.
Draussen fällt Schnee.
Alleinsein ist schwer.
Nichts geht mehr.
Du liebtest zu sehr.

(© Monika Minder)

Es war einmal

Es war einmal so Hand in Hand,
wir gingen durch Zeit und Land.
Versunken, ohne zu wissen, wer ich war,
streich ich heut' noch über dein Haar.

Es war einmal so Aug in Aug,
wir gingen durch Meer und Au.
Versunken, ohne zu wissen, wer du bist,
lieb ich heute und vermiss.

(© M.B. Hermann)



Blitz und Donner

Blitz und Donner krachen
durch die tintenschwarze Nacht.
Was hast du nur verbrochen
Dass der Teufel dich so jocht?
In Stücke reisst dir schier das Herz
Elend brennt der alte Schmerz!

(© Monika Minder)

Ich warte nicht mehr

Ich warte nicht mehr auf Züge,
die nicht kommen wollen.
Lieber bin ich müde
und lass den Schmerz
benommen kommen.
Er vergeht, wie alles.

(© Milena A.L.)


Liebesstachel

Wenn der Liebesstachel in die Knie dich zwingt
Und du mit dem Leiden um die Wette ringst.
Bedenke, dass nur leiden lernen,
Dich auch wirklich weiterbringt.

(© Monika Minder)

Nebel am Boden

Nebel am Boden, wie deine Worte,
die mich ins Laub morden.
Ohne Grund wird das Trübe schrill,
das mich gefangen hielt.

(© M.B. Hermann)

Allein

Ich glaubte nicht allein zu sein
Es gibt dich noch
Wenn auch nur in meinen Gedanken
Und ohne hohe Wellen.

Dass mir dieser Himmel verloren geht
Du meinen Atem nicht mehr brauchst
Wer kann das verstehen?
Ich war einen Gedanken lang nicht alleine!

(© Monika Minder)

Klassische gemeinfreie Gedichte über Liebeskummer Sehnsucht Schmerz

Sehnsucht

Ich konnte Schlaf nicht finden
Vor Nachtigallensang,
Der aus den dunklen Linden
Durch's Fenster zu mir drang.
Da öffnete ich's leise,
Die Nacht war mild und klar,
Die süsse Liebesweise
Ergriff mich wunderbar.

Ein Posthorn in der Ferne
Der Nachtigall Jubellied,
Ein Strahl einsamer Sterne
War, was ich unterschied.
Dein Bildniss aber schwebte
Im Hintergrund der Nacht,
Und meine Brust durchbebte
Der Sehnsucht dunkle Nacht.

Ich sandte dir viel Grüße
Und manchen Liebesblick
Und viele heisse Küsse -
Kein Gruss kam mir zurück.
Und wie ich stand und lauschte
War jeder Klang verhallt,
Und nur der Nachtwind rauschte,
Die Sterne blinkten kalt.

Glaubst du, ich könnte vergessen, -
Ich, der so treu dich liebt?
Du bleibst mir unvergessen,
Bis mich das Grab umgiebt.
Ja trotz der Todesschmerzen
Wird noch beim Wiedersehn
Dein Name meinem Herzen
Tief eingeschrieben stehn.

(Christian Winther, 1796-1876, dänischer Schriftsteller)



Wiedersehen

In bangen Nächten, wenn der graue Wahnsinn
Mit dürren Fingern an das Hirn mir pochte,
Wenn glüh'nde Thränen meine Kissen netzten,
Mein wildes Herz vor Zorn und Sehnsucht kochte -
In solchen Nächten war mir der Gedanke,
Daß Du noch lebst, daß ich Dich wiedersehe,
Ein Stern, nach dem ich zitternd hob die Hände -
Und trotzig weiter schleppt' ich dann mein Wehe.

Ich sah Dich wieder - wieder plötzlich flammten
Sie alle auf, die alten Wahnsinnsgluthen,
Der wilde Zorn, der Schmerz, die herbe Liebe -
Es war, als müßte ich vor Dir verbluten.
Du aber standest mit dem argen Lächeln,
Das mir bekannt aus gottverfluchten Tagen;
Der fahle Blick macht mir das Herz erstarren:
Es war ein freches, antwortsich'res Fragen!

Und Deine Hände streckten fieberglühend
Sich plötzlich so begehrend mir entgegen,
Und mehr und mehr sah ich Dein Bild erblassen,
Das mich begleitet einst auf allen Wegen:
»Das ist er nicht!« schrie es in meiner Seele,
»So war er nie, so kann er nimmer werden.«
Wofür wär' meine Seligkeit verspielet,
Wofür wär' ich verflucht - verflucht auf Erden! - -

(Ada Christen, 1839-1901, österreichische Schriftstellerin)

Lerchengesang

Hast du noch einen Ton du altes Herz?
So spann' ihn auf und lass ihn klingen,
Lass deine Liebe, deinen Schmerz
Ihr volles Leid den Sternen singen.

Was hoch empor schlug, hallet tief zurück,
Es hallt in deinem Busen wieder,
Es weiss kein Lied vom Erdenglück,
Von Engelwonnen singt es Lieder,

Empor, du Lerche, zu gestirnter Höh'!
Was flatterst du im Erdgewimmel?
Dort klingt ein Echo für dein Weh:
Du bist vom Himmel, suche Himmel.

(Ernst Moritz Arndt, 1769-1860, deutscher Schriftsteller)

Trösten

Wir müssen immer wieder uns begegnen
und immer wieder durch einander leiden,
bis eines Tages wir das alles segnen.

An diesem Tage wird das Leiden weichen,
das Leiden wenigstens, das Blindheit zeugte,
das uns wie blinden Wald im Sturme beugte.

Dann werden wir in neues Ziel und Leben
wie Flüsse in ein Meer zusammenfliessen,
und kein Getrenntsein wird uns mehr verdriessen.

Dann endlich wird das "... suchet nicht das Ihre"
Wahrheit geworden sein in unsern Seelen.
Und wie an Kraft wird's uns an Glück nicht fehlen.

(Christian Morgenstern, 1871-1914, deutscher Dichter, Schriftsteller)

Wer in der liebsten Augen blickt

Wer in der liebsten Augen blickt,
Der hat die Welt vergessen.
Der kann nicht, wen ihr Arm umstrickt,
Was draussen liegt ermessen.

Ich halt' in meinem Arm ein Glück,
Wer kann es mir entziehen?
Und nähm' es morgen Gott zurück,
War's heut mir doch geliehen.

Verlangen kann ein Menschenherz
Nichts besseres auf Erden,
Als fühlen Liebeslust und Schmerz
Und dann begraben werden.

- Friedrich Rückert, 1788-1866, deutscher Dichter; aus Lyrische Gedichte -

Der graue Tag

Der graue Tag
Legt seine Wolken an meine Brust,
Mein Herz steht leer.
Mein Herz ist dunkel und wolkenschwer,
Ich habe so lange nicht mehr geküsst,
Ich küsse so gerne.
Lippen und Seele warten auf dich,
Du Herz der Ferne.

(Max Dauthendey, 1867-1918, deutscher Dichter)

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