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________________________

zitat

Die Freundschaft ist das
edelste Gefühl, dessen das
Menschenherz fähig ist.

- Carl Hilty -

_______________________



Liebe vermitteln, Danke sagen, zum Geburtstag gratulieren oder einfach ein paar liebevolle Worte in Poesie schenken. Hier erhalten Sie schöne, kurze und lange Gedichte der Freundschaft und Liebe. Moderne und klassische Poesie und Lyrik.

Dein Bild

Ich vesuch in meinen Zügen
dein Bild aneinanderzufügen.
Deine Augen die wunderhellen,
dein Mund und jede andere Stelle.
Im kurzen Zauber unserer Stunden,
sind wir von allen Fesseln losgebunden.

(© Jo M. Wysser)


Bäume mit Rauhreif und Spruch

© Bild Monika Minder, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet und nicht kommerziell) kostenlos verwendet werden. Z.B. für eine Karte. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Wenn ein Freund geht, schliesst sich keine Tür. Es öffnet sich Erinnerung.

(© Jo M. Wysser)

Ohne in einem Du

Das Leben bringt so vieles mir ans Licht,
hier ein zärtlich liebes Lachen,
dort ein schönes weiches Gesicht.
Doch, was ist Leben ohne in einem Du
immer wieder zu erwachen!

(© M.B. Hermann)

Es weht ein Blatt vom Blütenbaum

Es weht ein Blatt vom Blütenbaum
Direkt vor meine Augen
Es ist, als wärs ein schöner Traum
Dies Glück, als wir uns fanden.

Vertraut liegt meine Hand in deiner
Ich schaue gern zurück.
Die Haut wird langsam feiner
Doch noch immer wärmt dein Blick.

(© Monika Minder)

Dankbar

Nicht nur an schönen Tagen
bin ich dankbar sozusagen
über den blauen Himmel
und das Lächeln und die Zeit
wie sie geht und ganz weit
reicht mit diesem grossen Herz
wie es wärmt und für immer.

(© Beat Jan)

Wenn ich einen Hafen brauch

Wenn in einem weiten Meer
Ich einen Hafen brauch,
Wenn meine Seele leer
Ich durch die Stürme braus,
Bist du der Hafen,
Mein letztes Ziel
In dem ich schlafen kann
Bis zum nächsten Wellenspiel.

(© Monika Minder)



Duftige Blüten

Duftige Blüten wollen nimmermehr aufhören
mich im Herzen zu entzücken.
Mit den Blumen befreundet in höhere
Spären gleitend rücken
Zeichen der Zeit in die Mitte.

(© Beat Jan)


Rote Rosenblüte mit kurzem Freundschaftsgedicht

© Bild Monika Minder, darf ausgedruckt und privat (nicht im Internet und nicht kommerziell) kostenlos verwendet werden. Z.B. für eine Karte.

Bild-Text

In manchen Stunden bist du mir so nah
Dann lebt ein Traum sich fort
Und Blumen stehen da
Ohne ein Wort.

(© Monika Minder)

Du fühlst wie ich

Und plötzlich machen alle Worte Sinn,
der Garten blüht und ich mittendrin.
Und wenn du sagst, du fühlst, wie ich,
dann wein ich gleich vor Glück.

(© Jo M. Wysser)

S P R U C H - Z I T A T
Anteilnehmende Freundschaft macht das Herz weit und lässt die neue Zeit blühen wie ein Frühlingstag.

(© Milena A.L.)

Mein Freund

Dein Blick, der mich wärmt,
Dein Arm, der mich umarmt,
Dein Zuhören, das mich weitet,
Dein Reden, das nicht wertet,
Dein Herz, das so gross ist,
Deine Seele, die frei ist,
Dein Wort in mir
Mein Freund, du liebst
und stirbst mit mir.

(© Monika Minder)



Wenns leuchtet

Wenns leuchtet heller als der Sonnenschein,
fühl ich mich auf einmal wie daheim.
Und liegt dein Auge zärtlich auf dem meinen,
verfängt mein Herz sich in dem deinen.
Weit glänzt der Himmel, deiner Schönheit gleich,
wie deine Lippen, zart und weich.

(© M.B. Hermann)

S P R U C H - Z I T A T
Es sind die Gespräche, immer wieder die Gespräche; und das ist so innig.

(© M.B. Hermann)

Schön wie du bist

Schön wie du bist und jung dein Blick,
alles ist beginnen, alles ist Geschick.
Auch Freunde muss man wählen,
ob wenig oder viele Jahre zählen.

(© Hanna Schnyders)

Für uns

Für uns ist Liebe weit
Sie trägt Himmel
und Hölle vereint.

(© Monika Minder)

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Freundschafts-Gedichte

Diese Blume

Diese Blume, deren blaue Blüte
Deutungsvoll der schönste Name schmückt,
Der als Wunsch mir längst im Herzen glühte,
Hab' ich einsam heut' im Tal gepflückt.

Süss umschwebt von deinem teuern Bilde,
Schien sie würdig zur Gesandtin mir;
Hin in ferne, trennende Gefilde,
Bringe sie den Gruss der Freundschaft dir.

Ehe sie dir naht wird sie verbleichen -
Schnell verlöschet ihrer Farbe Licht,
Doch die Bitte möge dich erreichen,
Die ihr Name zärtlich zu dir spricht.

(Charlotte von Ahlefeld, 1777-1849, deutsche Schriftstellerin)



Freundschaft

Was aber hätt ich von dieser Welt,
Und hätt ich, was ich wünscht, im Nu,
Was Herz erwärmt und Geist erhellt,
Und hätt keinen Freund dazu?

Was hätt ich von aller Liebe gar,
Was hätt ich von dem funkelnden Wein,
Wenn alles, was süss mir ist und war,
Nur blühte für mich allein?

Was wollt ich mit der schwellenden Brust
Und schütte sie arglos nimmer aus?
Vergrabenes Leid, verschlossene Lust,
Das ist der Seelengraus.

Der alles überdauern muss,
Wenn dir so manche Blüte geknickt,
Das ist des Geistes kräftiger Genuss,
Der ewig verjüngt, erquickt.

Es ist allein der liebende Freund,
Der einen ganz und gar versteht,
Der mitgelacht und mitgeweint,
Geärntet, was mitgesät.

Dann erst, o dann, geschähs einmal,
Da würd es einsam in dir und leer,
Wenn deine Freunde wegstürben all,
Würde dirs Leben schwer.

(Ludwig Eichrodt, 1827-1892, humoristischer Dichter)

S P R U C H
Die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe ist ein Vorrecht zarter und gebildeter Seelen.

(Wilhelm von Humboldt, 1767-1835)

Wer einsam steht im bunten Lebenskreise

Wer einsam steht im bunten Lebenskreise
Und was das Leben teuer macht verlor,
Wie bebt sein Herz, trifft eine liebe Weise
Aus ferner Jugendzeit sein horchend Ohr!

Musik, du Mächtige! vor dir verschwindet
Der armen Sprache ausdrucksvolles Wort;
Warum auch sagen, was das Herz empfindet,
Tönt doch in dir die ganze Seele fort.

Der Freundschaft Worte haben oft gelogen,
Es täuscht die Liebe durch Beredsamkeit;
Musik allein hat nie ein Herz betrogen
Und viele Herzen hoch erfreut.

(Helene Luise Elisabeth, Herzogin zu Mecklenburg, 1814-1858, deutsche Prinzessin)

Sag was du willst

Sag', was du willst, versuch' an mir,
Was Liebe tragen kann,
Thu' deinen bösen Willen dir,
Doch sieh mich wieder an!

Mir ist, wenn sich dein treuer Blick
Nicht mehr zu mir gesellt,
Es sei gestorben Freud' und Glück
Und dunkel sei die Welt.

Und wie ein Kindlein bei der Nacht
Die Mutter am Gewand
Still rührt, bis sie davon erwacht
Und küsst ihm ihre Hand!

Mit fleh'nden Augen folg' ich dir,
Und blick' zu dir hinan,
- Sag' was du willst, sei hart mit mir,
Doch sieh mich wieder an!

(Karl Ferdinand von Fircks, 1828-1871, deutscher-baltischer Dichter)

Eine Phantasie

Der Weg von Freundschaft bis zur Liebe
Ist eine blumenreiche Flur:
Nie scheint uns da die Sonne trübe,
Und ringsum lächelt die Natur.

Sie leitet uns durch Rosengänge,
Und zeigt uns fern ein Paradies:
Und Harmonie macht durch Gesänge
Uns diese Frühlingsreise süß.

Wohin wir blicken, sehn wir Segen,
In jeder Pflanze, jedem Kraut.
Lacht immer Freud' uns hold entgegen,
Und Hoffnung grünt, wohin man schaut.

Sie flicht aus ihrem eignen Kranze,
Die schönsten Blätter uns ins Haar,
Und leicht umschwebt im leichten Tanze,
Gleich Elfen, uns der Wünsche Schaar.

Aus Wünschen werden endlich Triebe,
Ein Trupp, der stark uns mit sich zieht,
Und plötzlich sind wir in der Liebe
Nur allzureizendem Gebiet.

Doch, ach, wie traurig und wie trübe,
Wie freudenlos, wie kalt und lang
Ist dann der öde Weg von Liebe
Zur Freundschaft! – Welch ein Übergang!

Wenn Hindernis von allen Seiten
Den müden Wanderer bestürmt,
Und Berge von Unmöglichkeiten
Ihm das Geschick entgegen thürmt!

Da giebt es lauter öde Haiden,
Nicht eine blumenreiche Flur,
Und statt der Hoffnung süßer Freuden
Geht Schwermuth uns zur Seite nur.

Kurz war der Weg hinan zum Glücke,
Der Liebesfreuden bunte Reihn
Verkürzten ihn: – doch, ach, zurücke
Geht man den langen Weg allein.

Noch glücklich, wem das Chor der Musen
Ein süßes Saitenspiel beschert,
Das manchmal dem gepreßten Busen
Erleichterung und Trost gewährt.

(Gabriele von Baumberg, 1768-1829, österreichische Dichterin und Schriftstellerin)

Hilfe in der Not

Ein rechter Freund erscheint uns in der Not
Zu rechter Zeit und sicher wie der Tod.
Doch offen, Bester, sag' ich dir,
Du hast eine ganz verwüschte Manier!
Du trocknest mir den Jammerschweiss
Und machst mir doch die Hölle heiss,
Du bringst das ganze jüngste Gericht
Mit dir - bei Gott, so meint' ich's nicht!

(Eduard Mörike, 1804-1875, deutscher Lyriker)

Dass ich nur Freundschaft immer dir verheisse

Daß ich nur Freundschaft immer dir verheißen,
Als fromme Lüge mußt du es verzeihn.
Pflegt nicht der Himmel gnädig ihr zu sein,
Wenn sie entsprang aus redlichem Befleißen -?

Die Heilige dem Unglimpf zu entreißen,
Die Liebeswerk geheim vollbringen geht,
Ließ er die Gaben der Elisabeth
Im Korb zu Rosen werden, rot- und weißen.

Und es ereignen Wunder sich und Zeichen
Auch heute denen, die im Geist verstehn.
Wer ihm ergeben ist, wird es erreichen.

Daß sich das alte Wunder neu beweise;
Ein Gott gewährt dem gläubigen Erflehn
Noch heilge Rosen statt der irdschen Speise.

(Rosa Mayreder, 1858-1938, österreichische Schriftstellerin, Kulturphilosophin, Musikern)

An S.B. - ins Stammbuch

Die schöner'n Tage ach! sie mussten schwinden,
Wo mich die Au' mit reicher Pracht ergetzt,
Wo leichter mir es Sträusse war zu finden,
Als wenig arme Blumen jetzt.

Es strömt der Regen und die Stürme wüthen:
Schwer ist's, zu finden auf der Heimath Flur,
Schwer ist's, zu finden, statt der gold'nen Blüthen,
Jetzt Blättchen für die Freundschaft nur.

Was ich gefunden, bring' ich dir entgegen,
Nimm's dankbar hin - und wär's auch nur vielleicht,
Weil dieses Blatt in Freundeshand gelegen,
Die heut' ihr letzt' Geschenk dir reicht.

(Adam Mickiewicz, 1798-1855, polnischer Dichter)

übersetzt von Carl von Blankensee, 1836.

Freundschaft und Liebe

Hand in Hand und unzertrennbar wandeln
Freundschaft und reine Liebe mit einander!
Wo die Freundschaft entflieht, da senkt
der keusche Eros die Fackel.

(Friederike Brun, 1765-1835, dänische Schriftstellerin)



Rote Rose mit kurzem Freundschaftsgedicht

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Ach in der Ferne

Ach in der Ferne zeigt sich alles reiner,
Was in der Gegenwart uns nur verwirrt.
Vielleicht wirst du erkennen, welche Liebe
Dich überall umgab und welchen Wert
Die Treue wahrer Freunde hat, und wie
Die weite Welt die Nächsten nicht ersetzt.

(Johann Wofgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter)

Zueinandergehörigkeit

Entstiegest als Fels du der Erde Schoss
Und erstünd ich zu sein erst soeben:
Mir wäre als müsst' ich als grünes Moos
Dein starres Dasein umgeben!

Und wärst du der Spiegel der weiten See:
Mich würd' aus den Tiefen es drängen,
Dass ich in dir, See, als Insel ersteh',
Die deine Wogen umschlänge!

(Sidonie Grünwald Zerkowitz, 1852-1907, österreichische Schrifstellerin)

Und auf einmal steht es neben dir

Und auf einmal merkst du äußerlich:
Wieviel Kummer zu dir kam,
Wieviel Freundschaft leise von dir wich,
Alles Lachen von dir nahm.
Fragst verwundert in die Tage.
Doch die Tage hallen leer.
Dann verkümmert Deine Klage ...
Du fragst niemanden mehr.
Lernst es endlich, dich zu fügen,
Von den Sorgen gezähmt.
Willst dich selber nicht belügen
Und erstickst, was dich grämt.
Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,
Längst zu lang ausgedehnt. - - -
Und auf einmal - -: Steht es neben dir,
An dich angelehnt - -
Was?
Das, was du so lang ersehnt.

(Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller)

Der Freund

Du bist sehr fern,
der Raum, der unsere Blicke trennt
ist nicht in einem Tag zu überbrücken.
Nur meine Sehnsucht ist so stark,
dass sie mich kühn in deine Nähe trägt.
Ich sehe dich in deines Turmes Einsamkeit,
im keurzgewölbten Abendzimmer.
Wie eine kleine Gottheit dunkler Kulte,
thronst du in einem mächtigen Sessel.
Vor dir ein weisses Buch,
in das du Zahl und Zeichen gräbst.

Die Nacht entsteigt dem Meer mit Graun und Grösse.
Ein spitzer Sichelmond schwebt auf.
Die Wellen schlagen dumpf und machtvoll in den unterhöhlten Fels,
darauf dein Turm wie ein Idol der Dauer steht.
Die Wellen rauschen, schlagen, schlagen
ewig wiederkehrend in den Fels.
Dir ist es wie das Tönen eines riesigen Herzens.
Und manchmal graut dir, wenn es gar zu wild und fiebernd dröhnt.

Dann wieder fühlst du's wie das Pochen deines eignen Herzens.
Das Meer rauscht dumpf und machtvoll in dem Blut,
und übersteigert deines Knabenkörpers zarte Kraft.
Du möchtest Tempel bauen, die wie Pyramiden dauern
und einen neuen Mythos künden.

(Francisca Stoecklin, 1894-1931, schweizer Dichterin)

Freundschaft

Die Liebe sei ewiger Durst.
Darauf müsste die Freundschaft bedacht sein.
Und, etwa wie Leberwurst,
Immer neu anders gemacht sein.

Damit man's nicht überkriegt.
Wer einmal den Kanal
Überfliegt,
Merkt: Der ist so und so breit.
Und das ändert sich kaum
In menschlein-absehbarer Zeit.
Wohl aber kann man dies Zwischenraum
Schneller oder kürzer durchqueren.
Wie? Das muss die Freundschaft uns lehren.

Ach, man sollte diesen allerhöchsten Schaft,
Immer wieder einmal jünglingshaft
Überschwenglich begiessen.
Eh' uns jener ausgeschlachtete Knochenmann dahinrafft.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller)

Rest

Als uns'rer Seelen Aeolsharfensaiten
Vom Gotteshauch der Liebe laut erklangen,
Als uns're Geister glühend sich durchdrangen,
Nicht wahr, mein Freund! Das waren schöne Zeiten?

Das ist vorbei, und jene Seligkeiten,
Zu süß in ird'schem Gefild' zu prangen,
Sie sind in Nacht und Tod dahingegangen
Als ich dein schwankend Herz sah von mir gleiten.

Doch, ob auch liebeleer nun deine Brust;
Ein starkes Band wird ewig uns vermählen,
Im Innersten ist's trostvoll mir bewußt:

Denn ewig werden uns're düstern Seelen,
Gefall'nen Engeln ähnlich, von der Lust
Verlornen Edens trauernd sich erzählen.

(Betty Paoli, 1814-1894, österreichische Lyrikerin, Novellistin)

Beklommenes Herz

Beklommenes Herz! Dein' Freund
und dich vereint ein Weg!
Verzweifelter, getrost!
Bald ja erscheint ein Weg!
Ob wie im Würfel du
verschlossen bist, sieh hin:
Aus deines Herzens Grund
führt hin zum Freund ein Weg!

(Dschalaluddin Rumi, 1207-1273)

Freundschaft im Gedächtnis

Hat uns das Los sobald
zur Trennung wollen lenken,
Sei zwischen uns hinfort
kein Zank mehr und kein Kränken!
War ich ein schlechter Freund,
sei froh: Du bist mich los!
War ich ein guter, magst
noch manchmal mein gedenken!

(Dschalaluddin Rumi, 1207-1273, persischer Dichter)

Wenn einen Freund du suchst

Wenn einen Freund du suchst fürs ganze Leben,
Der dich durch Freude soll und Schmerz geleiten,
So wähle mich, du findest keinen zweiten,
Und keinen fähigern, sich hinzugeben.

Zwar kann er nicht, wie du, ein Wonnebeben
Durch seine Schönheit um sich her verbreiten;
Doch alle horchen gern den Lieblichkeiten,
Die ihm begeistert auf der Lippe schweben.

Ich fürchte nur, es möchte dich erbittern,
Wenn ich mir selbst so hohes Lob verstatte,
Bloß um vor dir in falschem Glanz zu flittern;

Sonst würd ich sagen, daß auf diese glatte,
Noch junge Stirn, mit ungewissem Zittern,
Der Schatten fällt von einem Lorbeerblatte.

(August Graf von Platen, 1796-1835, deutscher Dichter)

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