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Liebesbrief Friedrich Schlegel



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zitat

Nur in der Antwort seines Du
kann jedes Ich seine
unendliche Einheit ganz
fühlen.

- Friedrich Schlegel -

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Aus dem Roman Lucinde ist dieser schöne Liebesbrief. Geschrieben von dem deutschen Schriftsteller und Philosoph Friedrich Schlegel.

Aus dem Roman Lucinde

Ist es denn wahr und wirklich,
was ich so oft in der Stille wünschte
und nicht zu äussern wagte? –
Ich sehe das Licht einer heiligen Freude
auf deinem Antlitz lächeln,
und bescheiden gibst du mir
die schöne Verheissung.

Du wirst Mutter sein! –

Lebe wohl Sehnsucht und du leise Klage, die Welt ist wieder schön, jetzt
liebe ich die Erde, und die Morgenröte eines neuen Frühlings hebt ihr
rosenstrahlendes Haupt über mein unsterbliches Dasein. Wenn ich
Lorbeern hätte, würde ich sie um deine Stirn flechten, um dich einzuweihen
zu neuem Ernst und zu neuer Tätigkeit; denn auch für dich beginnt nun
ein anderes Leben. Dafür gib du mir den Myrthenkranz. Es steht mir wohl
an, mich jugendlich zu schmücken mit dem Sinnbilde der Unschuld, da ich
im Paradiese der Natur wandle. Was vorher war zwischen uns, ist nur Liebe
gewesen und Leidenschaft. Nun hat uns die Natur inniger verbunden, ganz
und unauflöslich. Die Natur allein ist die wahre Priesterin der Freude; nur sie
versteht es, ein hochzeitliches Band zu knüpfen. Nicht durch eitle Worte
ohne Segen, sondern durch frische Blüten und lebendige Früchte aus
der Fülle ihrer Kraft. Im endlosen Wechsel neuer Gestalten flicht die bildende
Zeit den Kranz der Ewigkeit, und heilig ist der Mensch, den das Glück berührt,
dass er Früchte trägt und gesund ist. Wir sind nicht etwa taube Blüten unter
den Wesen, die Götter wollen uns nicht ausschliessen aus der grossen
Verkettung aller wirkenden Dinge, und geben uns deutliche Zeichen.
So lass uns denn unsre Stelle in dieser schönen Welt verdienen, lass uns
auch die unsterblichen Früchte tragen, die der Geist und die Willkür bildet,
und lass uns eintreten in den Reigen der Menschheit. Ich will mich anbauen
auf der Erde, ich will für die Zukunft und für die Gegenwart säen und ernten,
ich will alle Kräfte brauchen, so lange es Tag ist, und mich dann am Abend
in den Armen der Mutter erquicken, die mir ewig Braut sein wird. Unser Sohn,
der kleine ernsthafte Schalk wird um uns spielen, und manchen Mutwillen
gegen dich mit mir aussinnen.

Du hast recht, das kleine Landgut müssen wir durchaus kaufen. Es ist gut,
dass du gleich die Anstalten getroffen hast, ohne auf meine Entscheidung
zu warten. Richte alles ein, wie es dir gefällt; nur nicht gar zu schön, wenn
ich bitten darf, aber auch nicht zu nützlich und vor allen Dingen nicht zu
weitläuftig.Wenn du nur alles ganz nach deinem eignen Sinn machst, und
dir nichts einreden lässt von Gewöhnlichem und Schicklichem, so wird es
schon recht sein, wie es sein muss und wie ich's wünsche, und ich werde
eine herrliche Freude haben über das schöne Eigentum. Was ich sonst
brauchte, hatte ich gedankenlos und ohne Gefühl von Besitz. Leichtsinnig
lebte ich über die Erde weg, und war nicht einheimisch auf ihr. Nun hat das
Heiligtum der Ehe mir das Bürgerrecht im Stande der Natur gegeben.

Ich schwebe nicht mehr im leeren Raum einer allgemeinen Begeisterung,
ich gefalle mir in der freundlichen Beschränkung, ich sehe das Nützliche
in einem neuen Lichte und finde alles wahrhaft nützlich, was irgend eine
ewige Liebe mit ihrem Gegenstande vermählt, kurz alles was zu einer
echten Ehe dient.

Die äusserlichen Dinge selbst flössen mir Hochachtung ein, wenn sie in
ihrer Art tüchtig sind, und du wirst am Ende noch frohlockende Lobreden
auf den Wert eines eignen Herdes und über die Würde der Häuslichkeit
von mir hören.

Ich verstehe jetzt deine Vorliebe fürs Landleben, ich liebe sie an dir, und ich
fühle wie du. Ich mag sie gar nicht mehr sehn, diese unbeholfnen Klumpen
von allem was verderbt und krank ist in der Menschheit; und wenn ich sie im
allgemeinen denken will, erscheinen sie mir wie wilde Tiere an der Kette,
die nicht einmal frei wüten können. Auf dem Lande können die Menschen
doch noch beisammen sein, ohne sich hässlich zu drängen. Da könnten,
wenn alles wäre wie es sollte, schöne Wohnungen und liebliche Hütten
wie frische Gewächse und Blumen den grünen Boden schmücken und
einen würdigen Garten der Gottheit bilden.

Freilich werden wir auch auf dem Lande die Gemeinheit wieder finden,
die noch überall herrscht. Es sollte eigentlich nur zwei Stände unter den
Menschen geben, den bildenden und den gebildeten, den männlichen und
den weiblichen, und statt aller künstlichen Gesellschaft eine grosse Ehe
dieser beiden Stände, und allgemeine Brüderschaft aller einzelnen. Statt
dessen sehen wir nur eine Unzahl von Rohheit, und als unbedeutende
Ausnahme einige die durch Missbildung verkehrt sind! Aber in der freien
Luft kann doch das einzelne, was schön und gut ist, nicht so erdrückt
werden durch die schlechte Masse und durch den Schein ihrer Allmacht.

Weisst du, welche Zeit unsrer Liebe mir besonders schön glänzt? –
Zwar ist mir alles schön und rein in der Erinnerung, und auch an die ersten
Tage denke ich mit wehmütigem Entzücken. Aber das Werteste unter allem
Werten sind mir doch die letzten Tage, die wir zusammen auf dem Gute lebten. –
Ein neuer Grund, um wieder auf dem Lande zu wohnen!

Noch eins. Lass mir die Weinreben nicht zu sehr beschneiden. Ich schreibe
dies nur, weil du sie gar zu wild und üppig fandest, und weil es dir einfallen
möchte, das kleine Haus von allen Seiten durchaus sauber vor dir zu sehn.
Auch der grüne Rasenplatz muss bleiben wie er ist. Darauf soll das Kleine
sein Wesen treiben, kriechen, spielen und sich wälzen.

Nicht wahr, der Schmerz, den dir mein trauriger Brief erregt hat, ist völlig
vergütet? Ich kann mich in allen diesen Herrlichkeiten und im Taumel der
Hoffnung nicht länger mit Sorge quälen. Mehr Schmerz als ich hast du nicht
dabei empfunden.Aber was liegt daran, wenn du mich liebst, wirklich liebst,
so recht im Innersten, ohne einen Hinterhalt von Fremdem. Welcher
Schmerz wäre der Rede wert, wenn wir damit ein tieferes, heisseres
Bewusstsein unsrer Liebe gewinnen?
Auch du bist so gesinnt. Alles was ich dir da sage, wusstest du lange.
Überhaupt ist kein Entzücken und keine Liebe in mir, die nicht schon in
irgend einer Tiefe deines Wesens verborgen läge, du Unendliche und
Glückliche!

Missverständnisse sind auch gut, damit das Heiligste einmal zur Sprache
kommt. Das Fremde, was dann und wann zwischen uns zu sein scheint,
ist nicht in uns, in keinem von uns. Es ist nur zwischen uns und auf der
Oberfläche, und ich hoffe bei dieser Gelegenheit wirst du es ganz von dir
und aus dir wegtreiben.

Und woher entstehen solche kleine Abstossungen als aus der gegenseitigen
Unersättlichkeit im Lieben und Geliebtwerden? Ohne diese Unersättlichkeit
gibt's keine Liebe. Wir leben und lieben bis zur Vernichtung. Und wenn die
Liebe es ist, die uns erst zu wahren vollständigen Menschen macht, das
Leben des Leben ist, so darf auch sie wohl die Widersprüche nicht scheuen,
so wenig wie das Leben und die Menschheit; so wird auch ihr Frieden nur
auf den Streit der Kräfte folgen.

Ich fühle mich glücklich, dass ich eine Frau liebe, die so wie du lieben kann.
So wie du ist ein grösseres Wort als alle Superlative. – Wie kannst du nur
meine Worte loben, da ich, ohne es zu wollen, welche traf, die dich so
verletzen mussten? Ich möchte sagen, ich schreibe zu gut, um dir sagen
zu können, wie mir im innersten Gemüt ist. Ach Liebe! glaube es nur, dass
keine Frage in dir ohne Antwort in mir ist. Deine Liebe kann nicht ewiger
sein als die meinige. –

Köstlich ist aber deine schöne Eifersucht auf meine Fantasie und ihre
Wutbeschreibungen. Das bezeichnet recht die Grenzenlosigkeit deiner
Treue, lässt aber doch hoffen, dass deine Eifersucht nahe daran sei, in
ihrem eignen Übermass sich selbst zu zernichten.

Es bedarf nun dieser Art von Fantasie – der geschriebenen – nicht mehr.
Ich werde bald bei dir sein. Ich bin heiliger, ruhiger wie sonst. Ich kann
dich im Geiste nur anblicken und stets vor dir stehn. Du fühlst alles ohne
dass ich's sage, und glühst freudig halb den geliebten Mann halb das
Kind im Herzen.

Weisst du noch, wie ich dir schrieb, keine Erinnerung könne dich mir
entweihen, du seist ewig rein wie die heilige Jungfrau von unbeflecktem
Empfängnis, und nichts fehle dir zur Madonna wie das Kind?

Nun hast du es, nun ist es da und wirklich. Bald trage ich ihn auf dem
Arm, bald erzähle ich ihm Märchen, bald unterrichte ich ihn sehr ernsthaft,
bald gebe ich ihm gute Lehren, wie der junge Mensch sich in der Welt
zu betragen hat. Und dann kehrt mein Geist wieder zurück zur Mutter,
ich gebe dir einen unendlichen Kuss, ich sehe wie sich dein Busen
sehnend hebt, und fühle wie sich's unter deinem Herzen geheimnisvoll
regt.

Wenn wir nur erst wieder beisammen sind, wollen wir unsrer Jugend
ganz eingedenk sein, und ich will die Gegenwart heilig halten. Wohl hast
du recht: Eine Stunde später ist unendlich viel später.Es ist hart, dass ich
eben jetzt nicht bei dir sein kann! Ich beginne aus Ungeduld viel Närrisches.
Ich streife fast von Morgen bis Abend umher in der herrlichen Gegend; ich
eile als ob es wunder wie notwendig wäre, und gerate endlich an einen
Ort, wohin ich am wenigsten wollte. Ich gebärde mich als ob ich heftige
Reden hielte; ich glaube allein zu sein und bin plötzlich unter Menschen;
und  muss dann lächeln, wenn ich bemerke, wie abwesend ich war.
Auch schreiben kann ich nicht lange und will nur bald wieder hinaus,
den schönen Abend an den Ufern des ruhigen Stroms zu verträumen.
Heute habe ich unter andern auch vergessen, dass es Zeit war, den Brief
abzusenden. Dafür erhälst du nun desto mehr Verwirrung und Freude.

Die Menschen sind wirklich sehr gut mit mir. Sie verzeihn es mir nicht nur,
dass ich so oft keinen Teil nehme und dann mit einemmale ihr Gespräch
auf eine sonderbare Art unterbreche: sie scheinen sich sogar in der Stille
an meiner Freude herzlich zu freuen. Besonders Juliane. Ich sage ihr
nur weniges von dir, aber sie hat viel Sinn dafür und errät das übrige.
Es gibt doch nichts Liebenswürdigeres als das reine uneigennützige
Wohlgefallen an der Liebe!

Ich glaube freilich, ich würde jetzt meine Freunde hier lieben, wenn sie
auch weniger vortreffliche Menschen wären. Ich fühle eine grosse
Veränderung in meinem Wesen: eine allgemeine Weichheit und süsse
Wärme in allen Vermögen der Seele und des Geistes, wie die schöne
Ermattung der Sinne die auf das höchste Leben folgt.Und doch ist's nichts
weniger als Weichlichkeit. Vielmehr weiss ich, dass ich alles was meines
Berufs ist, von nun an mit grösserer Liebe und frischer Kraft treiben werde.
Ich fühlte nie mehr Zuversicht und Mut, als Mann unter Männern zu wirken,
ein heldenmässiges Leben zu beginnen und auszuführen und mit Freunden
verbrüdert für die Ewigkeit zu handeln.

Das ist meine Tugend; so ziemt es mir, den Göttern ähnlich zu werden.
Die deinige ist es, gleich der Natur als Priesterin der Freude das Geheimnis
der Liebe leise zu offenbaren und in der Mitte würdiger Söhne und Töchter
das schöne Leben zu einem heiligen Fest zu weihen.

Ich mache mir oft Sorge über deine Gesundheit. Du kleidest dich gar zu
leicht und liebst die Abendluft! Das sind gefährliche Gewohnheiten, die du
wie manche andre ablegen musst.

Denke, dass eine neue Ordnung der Dinge für dich beginnt. Bisher hiess
ich deinen Leichtsinn schön, weil er an der Zeit war und zum Ganzen
stimmte.Ich fand es weiblich, wenn du mit dem Glück scherzen, und alle
Rücksichten zerreissen und ganze Massen deines Lebens oder deiner
Umgebung vernichten konntest. Nun ist aber etwas da, worauf du immer
Rücksicht nehmen, worauf du alles beziehen wirst. Nun musst du dich
allmählich zur Ökonomie bilden, versteht sich im allegorischen Sinn.

In diesem Brief geht alles recht bunt durcheinander, wie im menschlichen
Leben Gebet und Essen, Schelmerei und Entzücken. Nun gute Nacht. –
Ach warum  kann ich nicht wenigstens im Traume bei dir sein, wirklich mit
dir und in dir träumen! Denn wenn ich bloss von dir träume, ist's doch
immer nur allein. –

Du willst wissen, warum du nicht von mir träumst, da du doch so viel an
mich denkst? Liebe! schweigst du nicht auch oft lange über mich?

Amaliens Brief hat mir grosse Freude gemacht. Freilich seh' ich aus dem
schmeichelnden Ton, dass sie mich nicht von den Männern ausnimmt,
die der Schmeichelei bedürfen. Ich verlange das auch gar nicht. Es wäre
unbillig zu fordern, dass sie meinen Wert auf unsre Weise anerkennen soll.
Genug, dass eine mich ganz kennt! – Sie erkennt ihn ja auf ihre Art so schön! –

Sollte sie wohl wissen, was Anbetung ist? Ich zweifle daran und bedaure
sie, wenn sie es nicht weiss. Du nicht auch?

Heute fand ich in einem französischen Buche von zwei Liebenden den
Ausdruck: »Sie waren einer dem andern das Universum« –
Wie fiel mir's auf, rührend und zum Lächeln, dass, was da so gedankenlos
stand, bloss als eine Figur der Übertreibung, in uns buchstäblich wahr
geworden sei! Eigentlich ist's zwar auch für so eine französische Passion
buchstäblich wahr. Sie finden das Universum einer in dem andern, weil sie
den Sinn für alles andre verlieren.

Nicht so wir. Alles, was wir sonst liebten, lieben wir nun noch wärmer. Der
Sinn für die Welt ist uns erst recht aufgegangen. Du hast durch mich die
Unendlichkeit des menschlichen Geistes kennen gelernt, und ich habe
durch dich die Ehe und das Leben begriffen, und die Herrlichkeit aller
Dinge.

Alles ist beseelt für mich, spricht zu mir und alles ist heilig. Wenn man sich
so liebt wie wir, kehrt auch die Natur im Menschen zu ihrer ursprünglichen
Göttlichkeit zurück. Die Wollust wird in der einsamen Umarmung der
Liebenden wieder, was sie im grossen Ganzen ist – das heiligste Wunder
der Natur; und was für andre nur etwas ist, dessen sie sich mit Recht
schämen müssen, wird für uns wieder, was es an und für sich ist, das reine
Feuer der edelsten Lebenskraft.

Drei Dinge wird unser Kind gewiss haben: viel Mutwillen, ein ernsthaftes
Gesicht und etwas Anlage zur Kunst. Alles andre erwarte ich mit stiller
Ergebung. Sohn oder Tochter, darüber kann ich keinen bestimmten
Wunsch haben. Aber über die Erziehung habe ich schon unsäglich viel
gedacht, nämlich, wie wir unser Kind vor aller Erziehung sorgfältig
bewahren wollen; vielleicht mehr als drei vernünftige Väter denken und
sorgen, um ihre Nachkommenschaft gleich von der Wiege in lauter
Sittlichkeit einzuschnüren.

Ich habe einige Entwürfe gemacht, die dir gefallen werden. Auf dich ist
sehr dabei gerechnet. Nur musst du die Kunst nicht vernachlässigen! –

Würdest du für deine Tochter, wenn es eine Tochter wäre, lieber das
Portrait oder die Landschaft wählen? –

Du Törin mit deinen äusserlichen Dingen! Du willst wissen, was mich
umgibt, wo, wann und wie ich alles tue, lebe und bin? – Sieh doch um dich,
auf dem Stuhl neben dir, in deinen Armen, an deinem Herzen, da lebe
und bin ich. Trifft dich nicht der Strahl des Verlangens, und schleicht mit
süsser Wärme bis an dein Herz, bis an den Mund, wo es in Küssen
überströmen möchte? –

Nun rühmst du dich noch gar, dass du immer innerlich an mich schriebst
und ich nur oft, du Sylbenstecherin! Erstlich denke ich immer so an dich,
wie du es beschreibst, dass ich neben dir gehe, dich sehe, höre, spreche.
Dann aber auch noch anders, besonders wenn ich des Nachts aufwache.

Wie kannst du nur an der Würdigkeit und Göttlichkeit deiner Briefe zweifeln!
Der letzte blickt und leuchtet aus hellen Augen; es ist nicht Schrift sondern
Gesang. –

Ich glaube wenn ich noch einige Monate fern von dir wäre, würde dein
Stil sich völlig ausbilden. Indessen finde ich es doch ratsamer, dass wir
den Stil und das Schreiben nun lassen und die schönsten und höchsten
Studien nicht länger aussetzen, und ich bin so ziemlich entschlossen, in
acht Tagen schon zu reisen.


- Friedrich Schlegel 1772-1829, deutscher Schriftsteller und Philosoph;
aus: Lucinde, Roman, zwei Briefe -


Quelle: zeno.org







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