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Ich und Du
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zitat

Wo du mir den Fleiss auf die Stirne malst und die Liebe ins Herz. Wie auserkoren.

(© Jo M. Wysser)


______________________







Schöne Gedichte von und über die Liebe, moderne und unbekannte Liebes-Lyrik, 19./20. Jh. bis Gegenwart.

Wer weiss wohin

Nicht einmal das Säuseln des Windes hätten wir gehört und nichts hätte uns jetzt ablenken oder gar erschrecken können, jetzt, wo die Zungen nach süssem Prickeln suchten und ein Saugen und Gieren mit Mund und Augen, ein Atmen ohne Schweigen, unsere Schritte über alles tragen wollte. Sogar wer weiss wohin wir gar nicht wissen wollten.

(© M.B. Hermann)

Noch bist du da

Wirf deine Angst
in die Luft

Bald
ist deine Zeit um
bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgends

Noch
duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da

Sei was du bist
Gib was du hast

(© Rose Ausländer 1901-1988, Lyrikerin)

Gedicht hier veröffentlicht mit Genehmigung des S. Fischer Verlages, Frankfurt am Main.

DICH

Wo du
DICH bist
und werden möchtest

dich sein lassen
und in der
Sehnsucht
dich mir spiegeln
in der Liebe
die du mir bist
darin du bist
wie du bist
und werden möchtest

dich sein lassen
und sehen lernen
und spüren
und begreifen

was sein und
werden lassen
bedeutet.

(© Monika Minder)

Sich berühren lassen

Sich berühren lassen von Worten,
Gedanken und Geschichten,
eintauchen in Zeichen
über Raum und Zeit
sich erheben, und in einer
Sinnlichkeit sich verlieren,
atmen....

(© Beat Jan)

Seit ich dich kenne

Grüner ist die Wiese
seit ich dich kenne.
Spürst du noch die sanfte Brise
und die Welle?

Weisst du noch wie alles anfing
an dem grossen Gestern?
Regentropfen fielen
und wir sprachen vom Wetter.

Wolken und Wind lieben wir immer noch,
wir reden von Freiheit
und unserer Freundschaft,
vom älter werden auch noch.

Ich lese dir Brecht vor am Kamin,
mein Lieblingsgedicht anhin:

"Ich will mit dem gehen, den ich liebe ..."

Mehr will ich nicht.

(© Monika Minder)

Für dich

Wo ich die Kastanien
aus dem Feuer hole
mit Worten variere
die ich gestohlen
auf deinen Lippen
für Dich.

(© Jo M. Wysser)

Aus roter Stunde

aus roten Stunden wollen wir
Legenden weben tragisch voller Liebe
wie Legenden nun mal sind
die mit leiser Stimme vorgetragen
immer in der Art von Feuer enden
die das Herz sich wünscht und
der Verstand verflucht die mit
Wehmut vorgetragen und
mit gutem Wein als Abgesang der Alten
klingen die da meinen alles längst gelebt
gesehen ja gefühlt und doch in roten Stunden
ihre warme Würze rückhaltlos vergeben
selbst die Haut vor Hitze glühend machen
und in Augen jene Bilder auferstehen lassen
die uns Halt und Hoffnung geben
für das Dunkel in der Welt da draussen
für den Winter unserer Liebe.

wenn du fragst – so sag ich ja.

(© Isabella Kramer)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Isabella Kramer.



Die Zeit bleibt stehen

Die Zeit bleibt stehen,
ich wundere mich,
Liebe war doch immer vergehen!

Die Zeit bleibt doch nicht stehen,
Liebe bleibt -
auch im Vergehen.

Die Zeit bleibt verschwommen,
für einen Augenblick dachte ich,
ich hätte dich wahrgenommen.

Die Zeit, was ist das nur?
Das mit uns war gut.

(© Monika Minder)

Das Licht wird heller

Das Licht wird heller,
eine Ahnung von
Schmetterlingsgeflüster
liegt im neuen Tag.
Farben brauchen Zeit,
wie das Alphabet des Jahres.

Frühlingsduft ist mein Gebet.

(© Beat Jan)

Wenn ich deine Zeilen lese

Wenn ich deine Zeilen lese,
neckt ein Halm
meinen träumenden Mund,
wiegen mich Gräser
in das himmlische Blau,
treib ich mit den Wolken
über die Lichtung
in ein inneres Land.

Wenn ich deine Zeilen lese,
tauche ich ein
in die Stille zwischen den Feldern.

(© Annette Gonserowski)

Gedicht hier veröffenticht mit freundlicher Genehmigung von Annette Gonserowski.



Ob deine Küsse noch schmecken

Ob deine Küsse
noch schmecken,
so wie damals?

Ob ich noch einmal
in deiner Schulterbeuge
liege? Jetzt, wo ich dich
wieder gesehen habe
gehen mir die
verrücktesten
Dinge durch
den Kopf.

Ob deine Küsse
noch schmecken,
so wie damals

als sie auch schon
verboten waren?

(© Monika Minder)

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Wenn die Zeit schweigt

wenn die zeit schweigt
für einen moment
das meer innehält
werde ich still:
der sand gefriert
so wie dein lächeln
am ufer das schilf
ein gegenwärtiges gemälde
und wenn meine hand
sich zu deiner neigt
beginnt der sand
über dein gesicht zu rieseln und
mein wort und der wind
nimmt die stille
auf seine schwingen
und das meer lebt
und das land lebt
und wir
schweigen
nicht länger.

(© Diana Jahr)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Diana Jahr.

Schwüle

Schwüle liegt über dem Mittag
Wolken tropfen in die Seele
nagt ein kleines Hoffen
ungewiss einem
Gewitter zu.

Noch schweigt die Luft
den Tag im Duft
von trockenem Gras an.

Wir waren nah dran.

(© Monika Minder)

Zuviel

Mir gibt keine Rose eine Stütze
Ich halte mich fest an Ungereimtheiten
Und sage morgen, ja morgen
Beginnt das Leben
Du fragst mich dann ob ich dich liebe
Ich überlege was Liebe ist und warum
Menschen immer alles so genau
Wissen wollen und denke an all die
Unbeschriebenen leeren Blätter
Die zu füllen wären mit Worten und
Antworten und ob das wirklich
Einen Sinn macht
Auf eins der Blätter schreibe ich dann
Mit grossen Buchstaben:

JEDES UNGESAGTE WORT WÄRE
ZUVIEL.

(© Gerhard Rombach)

Erinnerung an dich

Lage auf Lage,
Schicht um Schicht
in unendlicher Folge

legen sich meine Erinnerungen
wie geologische Formationen
übereinander -

dazwischen dunkle Ablagerungen
mit längst vergessenen und
unerfüllten Wünschen

ganz tief unten
werden die Geologen der Zukunft
mein Geheimnis entdecken

die Erinnerung an dich -
und sie werden dich lieben lernen
so wie ich es getan habe.

(© Gerhard Rombach)

Gedichte hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Rombach.

Schatten

Verweilen unter Bäumen
im gefleckten Schatten
Zeit versäumen
ermatten
lauer Wind kommt
durchs Haar gestrichen
die Hitze ist gewichen.

Wir trinken ein Glas Wein
schneiden Wurst und Brot
geniessen das Sein
und warten auf das Himmelrot.

Bald ist August
die Grillen zirpen
die Nächte sprechen von Lust
und roten Lippen.

Noch einmal träumen
im Rausch deiner Liebe
unter schattigen Bäumen
das Blau des Himmels
versäumen.

(© Monika Minder)

Liebe klagt nicht an

Liebe
klagt nicht an
mahnt nicht
verurteilt nicht
macht keine Vorwürfe
verlangt nicht
erwartet nicht
fordert nicht
straft nicht

Liebe
Versteht.

(© Angelika Wende)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Angelika Wende.

Ungetrunkene Lust

Ungetrunkene Lust
und schon wieder Frühling.
Blumenduft
weckt deine Lippen.

Küss meine heissen Wangen,
lass deine Sehnsucht sterben,
in deinem Mund gefangen,
möcht ich das Leben leben.

(© Monika Minder)

Maskerade

Er kennt sie nicht,
perfekt ist ihre Maske,
blutrot der Mund,
der ihm entgegen lacht.

Er träumt von ihr,
vom Schleier, der sich lüftet.
Er will sie haben
diese eine Nacht.

Er weiss noch nichts
von ihrem Seelenleben,
den kleinen Wunden,
die sie noch versteckt.

Er sieht nur eine
Traumfassade.
Der Mensch in ihr
bleibt unentdeckt.

(© Gerti Kurth)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Gerti Kurth.

Ein ganzer Tulpengarten

Ein ganzer Tulpengarten
nlüht aus deinem Glanz
und schmückt den zarten
frühlingshaften Lichtertanz.

Was deine Hände tragen,
blüht aus deiner Seele,
schmückt das bange Warten
im ersten Frühlingssehnen.

(© Monika Minder)

Ein Glück für dich

Ich wollt, ich hätt' gefunden
für dich ein kleines Glück.
Ich meinen Arm hätt' ich's gebunden,
und mich vor dir gebückt.

In deinen Himmeln möcht ich leben,
mit Sternen nur als Licht,
auf einer Wolke würd' ich schweben
bis zum letzten Gedicht.

(© Jo M. Wysser)

Die Liebe tut doch weh

Die Liebe tut doch weh
ich hab's gewusst,
wie Heimweh
stechen Tage in die Brust.

Die Liebe tut doch gut,
ich habs gewusst,
wie Blut
fliesst sie aus Herzenslust.

Die Liebe tut doch weh,
doch wenn der Stachel
nicht mehr sticht
dann geh!

(© Monika Minder)

Deine Freundschaft

Deine Freundschaft
hat den Regenbogen in mein Auge gelacht.
Mein Herz
hast du in Seidenpapier gewickelt
und die Seele
zum tanzen gebracht.
Bunt, das Leben prickelt.

(© Beat Jan)

Es wird wieder schön

Langsam wird es wieder schön,
dein Lächeln kehrt zurück.
Du bist noch nicht
auf Gipfelshöhn,
das Leben will dir
noch verrückt.

Du liebst die Blumen
auf der Wiese,
nicht ausreissen,
nur geniessen,
nicht zertrampeln,
um sich schauen,
auf deiner Devise
sollte mancher bauen.

Ich möchte dir
Blumen schenken,
die man nicht
ausreissen kann,
Worte, die nicht
verwelken
und Liebe,

nicht irgendwann.

(© Monika Minder)

Liebesgedichte 19./20. Jh.

Es ist so viel buntes Geschehen

Es ist so viel buntes Geschehen
so viel lebendes Leben um mich -
ich könnte atmen und sehen
und könnte das Schönste verstehen,
wenn ich eines nicht hätte: dich.

So aber bist du mir das Leben,
und das andre ist stumpf und leer.
Und alle Wellen verebben
und können mir gar nichts geben,
das so fern wär' wie du und so schwer.

(Selma Meerbaum-Eisinger, 1924-1942, deutschsprachige Dichterin)



Stimme aus der Höhe

Lass die Zeit nur flüchten, stürmen:
Bange nicht, denn einer ist,
Der dich lieben wird und schirmen,
Wenn dich alles einst vergisst.

Aus den blinden Daseinswegen
Führt zu ihm ein dünner Pfad,
Wirst das Haupt zur Ruhe legen,
Das noch nicht gerastet hat.

Deine Hände wirst du falten,
Abgelöst vom Baum der Welt,
Und ein Schlummer wird dich halten,
Wie ein Herz die Liebe hält.

(David Goldfeld, 1904-1942, Österreich-Ungarn, heute Ukraine)

Du bist nicht da

Ich gehe wie mein eigner böser Geist
In meiner Wohnung um und um und um.
Mein Schatten folgt mir eilig, still und stumm,
Ich fühle eng und lauernd mich umkreist,
Ich fühle mich verloren und entgleist.

Du bist nicht da. - Das macht die Welt so dumpf.
Ich höre nichts, als meinen eignen Schritt,
Der läuft geschäftig mit mir mit und mit ...
Die Zeit indes schleicht langsam, träg und stumpf
Und mündet trüb in einem trüben Sumpf.

(Lessie Sachs, 1897-1942, deutsche Dichterin)

Cornelia

Du bist mir so fern!
Ich hätt Dich so gern!
Komm in die Straßenbahn,
Ich hör Dich schon nah'n,
Aufsteigt mein Liebeswahn.
Wann kommst Du an?
Wann, o wann!?

(Kurt Schwitters, 1887-1948, deutscher Künstler, Maler, Dichter)

Vergebens bemühen

Dass wir uns lieben, hab ich abgestritten,
Mit heftigen Worten hab ich es geleugnet,
Ich habe mich so angestrengt mit Leugnen,
Wie man sich anstrengt, wenn man einen Lastkahn
Am Kap des leuchtenden Naniwa-Hafens
Mit einem Seile mühevoll dahinzieht, -
Und dennoch bin ich, nichts hat mir genützt,
In das Gerede aller Welt gekommen!

(Unbekannter Autor, japanische Liebeslyrik)

In der Nachdichtung von Hans Bethge 1876-1946.

Hoffnung

Ich denk an dich. Auf meiner Träumerei
Rauschenden Flügeln kommt ein neuer, hoher
Poetischer Gedanke mir; ihm ein' ich
Das alte tote Glück in meiner Seele.

Ich hoffe meiner Sehnsucht ganze Kraft
Dem neugeplanten Dichtwerk zu verleihen.
In dieser Hoffnung werf ich alle Qualen
Und allen meinen Kummer von mir ab.

(Dschenab Schehabüddin Bey, 19. Jh., türkische Liebeslyrik)

In der Nachdichtung von Hans Bethge 1876-1946.

O Mondlicht, wunderbares

O Mondlicht, wunderbares,
Ein Jahr ist's, seit im Hag
Dein Leuchten schien, dein klares
Mir zum Verlobungstag!

O dunkellaub'ge Rüstern,
Noch rauscht von Baum zu Baum
Der Winde sanftes Flüstern,
Und klingt in meinen Traum!

O Strom im Dämmerweben,
Laß blinken deine Flut,
Ein Theil von meinem Leben
In deinem Schooße ruht!

O Sterne, unsre Liebe
Habt ihr allein belauscht,
Als heißer Sehnsucht Triebe
Zwei Herzen hold getauscht.

O sel'ge Nacht, gieb wieder
All ihre Küsse mir;
Wo nicht, so send' ihr nieder
Vielsüßen Traum von mir.

(James Russell Lowell, 1819-1891, amerikanischer Lyriker, Essayist)

Übersetzt von Adolf Strodtmann 1829-1879.

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