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zitat

Die Liebe ist eine Leidenschaft,
die sich nichts anderem beugt,
der sich hingegen alles andere
unterwirft.

- Madeleine de Scudéry -

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Schönes Liebesgedicht von Ernst Goll, sowie weitere Gedichte des österreichischen Dichters.

Mit meinem Bilde

Die Menschen sagen: "Jäh zerbricht ein Glück!"
Vielleicht ist morgen schon die Zeit erfüllt
Und meine Seele kehrt zum All zurück ...
Ich weiss es nicht. Du aber hast mein Bild:

Ich bin daheim auf kurze Ferienzeit,
Mein Herz ist heiss, mein Auge jugendklar.
Fast dünkt es mich, im blauen Feierkleid
Ist noch ein leiser Duft von deinem Haar ...

Den lieben langen Tag träum ich von dir,
Die mich zu neuen Seligkeiten rief.
Du bist so fern. Doch dicht am Herzen mir
Verbleicht dein letzter, langer Liebesbrief ...

Die Menschen sagen: "Jäh zerbricht ein Glück!"
Vielleicht ist morgen schon die Zeit erfüllt
Und meine Seele kehrt zum All zurück ...
Ich weiss es nicht. Du aber hast mein Bild.

(Ernst Goll, österreichischer Dichter, 1887-1912)

Quelle: Im bitteren Menschenland, Nachgelassene Gedichte, Leykam-Verlag Graz, Wien, 1947.

Zu meinem Bilde

Das ist der Mund, der deine Lippen küsste
Und deine Hände, deine Brust, dein Haar;
Das ist das Auge, das dich leuchtend grüsste
Und ganz von deiner Schönheit trunken war.

Mir pocht das Herz, vorm Neid der Götter bange,
In all dem Glücke, das sich so erfüllt.
O, halt mich fest! Wer weiss, wer weiss wie lange -
Und deine Tränen rinnen auf das Bild.

(Ernst Goll, österreichischer Dichter, 1887-1912)

O, gib mir nicht den Mund

O, gib mir nicht den Mund!
Heiss mich noch irren in der Dunkelheit,
Das Herz zerrissen und die Füsse wund,
Lass mich noch hungern nach der Seligkeit!
Drück' mir aufs wirre Haar die Dornenkrone -
Und dann, in tausendmal erbangter Stund,
Nach all der Not zu unerhörtem Lohne,
Gib mir den Mund!

(Ernst Goll, österreichischer Dichter, 1887-1912)

Glück

So ist dein Haupt mir an die Brust gesunken,
Ich streichle deine braunen Mädchenlocken -
Es neigt der Tag, von Licht und Farbe trunken,
Sein stilles Angesicht den Abendglocken.

Wir stehn bewegt und sagen uns verstohlen
Von Glück auf fernen, fernen Lebenswegen,
Das wir dereinst mit heissem Herzen holen,
Um es als Kranz auf unser Haupt zu legen.

Indessen steht im Dämmerlicht der Eichen
Das Glück so nah mit den Erfüllerhänden
Und segnet uns, die wir nach fernen Reichen
Die weissen Kähne unsrer Sehnsucht senden.

(Ernst Goll, österreichischer Dichter, 1887-1912)

Ich habe einen bunten Tag gesehn

Ich habe einen bunten Tag gesehn:
Mit Fahnenwimpeln, frohen Blumenkränzen,
Mit schlanken Frauen, stolz und maienschön,
Mit Lichterglanz und leichtbeschwingten Tänzen. -
Doch ach! In all dem rauschendem Getriebe
Vermisste ich dein süsses Angesicht,
Und in das Lärmen, tausendfach verworren,
Klang deine holde Kinderstimme nicht -

Ich habe einen bunten Tag verloren.

(Ernst Goll, österreichischer Dichter, 1887-1912)

Mein Liebling

Mein Liebling, die ersten Veilchen
Erwachen am Wiesenrain,
Und über Wäldern und Gärten
Liegt goldener Sonnenschein.

Mein Liebling, das Schicksal hat es
So gut mit uns beiden gemeint,
Da es in Frieden wieder
Unsere Hände vereint.

Mein Liebling, du siehst so stille,
So müd und ernst darein,
Ach, ich kann selber nimmer
Von Herzen fröhlich sein.

Mein Liebling, wir haben beide
Zu viele Nächte geweint,
Nun lernen wir nimmer verstehn,
Dass wieder die Sonne scheint.

(Ernst Goll, österreichischer Dichter, 1887-1912)

Ernst Goll

Informationen, Leben und Werke auf Wikipedia.

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