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Lieben und geliebt zu werden

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LIEBESGEDICHTE

Agnes
Apassionata
Bleib noch eine Weile
Erklär mir Schweigen
Erste Liebe
Ich denke dein
Ich und Du
Küss mich noch einmal
Liebe auch
Lieben und geliebt zu werden
Liebesnacht
Metamorphosen
Mit meinem Bilde
Wie ich dich liebe
Wiederfinden
Wiedersehen ausmalen


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LIEBESGEDICHTE von
Brentano
Goethe
Rilke
Sidonie Grünwald-Zerkowitz
Yvan und Claire Goll

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zitat

Alles geschieht in der
Welt der Poesie ...

- Achim von Arnim -

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Schönes Liebesgedicht von Achim von Arnim sowie weitere Gedichte dieses bekannten deutschen Schriftstellers.

Lieben und geliebt zu werden

Lieben und geliebt zu werden
Ist das einzige auf Erden,
Was ich könnte, was ich möchte,
Was ich dächte,
Dass es mir noch könnte werden,
Lieben und geliebt zu werden.

Lieben und geliebt zu werden
Lehrt ihr mich, ihr muntern Herden,
Wenn gehörnte Böcklein springen,
Muss ich singen:
Lieben und geliebt zu werden
Wünsch ich mir, es wird mir werden.

Lieblich um geliebt zu werden
Treibt des Abends Gold die Herden
Mit dem frohen Sängergrusse
Zu dem Flusse;
Könnt' ich meinen Sinn erkühlen,
Auszuströmen, auszufühlen.

Liebend auch geliebt zu werden,
Ach wer trüg' da nicht Beschwerden,
Seht die Stiere scharf sich drängen;
Leichte Gänge!
Streitend möcht' ich für sie sterben,
Für sie leben, sie erwerben.

Liebe, die ich lieben werde,
Ich der glücklichste der Erde,
Und sie muss mir bald begegnen,
Mich zu segnen;
Denn noch nie mit süsserm Schallen
Schmetterten die Nachtigallen.

Liebe tritt mir bald entgegen,
Wie dem Frühling warmer Regen,
Grüne Blätter und von allen
Tropfen fallen:
Und kein Tropfen soll verkommen,
Warum war ich doch beklommen?

Liebend um geliebt zu werden.
Lauscht der Wald dem Tritt von Pferden
Kommt Sie da? Ich hör im Düstern
Vögel flüstern!
Nein, es jagen sich die Füllen,
Kinder lieben nicht im stillen.

Lieb ich um geliebt zu werden,
Still genügen mir Gebärden,
Vor mir leise reden, lachen,
Sie umwachen!
Mein vertrauter Lustgefährte
War' der Traum auf ihrer Fährte.

Liebend um geliebt zu werden
Reis' ich um die grüne Erde;
Ach wo wird der Blick mich finden,
Der mich bindet?
Und an welchem frommen Herde
Bleib ich um geliebt zu werden?

Lieben und geliebt zu werden,
Lieblich Dasein, lieblich Werden,
Heimlich Wesen und verstohlen,
Wo sie holen?
Ach in welchen öden Mauern
Mag sie lauern, mag sie trauern.

Liebend gleich geliebt zu werden,
Letzte Abendröt' beschere,
Löse auf der roten Schleifen
Himmelsstreifen:
Sinkt des Auges helle Wonne,
Mir im Herzen steigt die Sonne.

Wie mein Auge sich verklärte,
Alles flüchtet, was beschwerte,
Wie auf Wiesen Lüftlein zittern
Hell zu flittern:
Flitterwoche wird mein Leben;
Wird dann hell in Nacht verschweben.

Liebend so geliebt zu werden,
Ach zu arm ist diese Erde,
In die Lüfte muss ich küssen,
Sie zu grüssen:
Nur der Überfluss der Sterne
Gibt mir Zeichen aus der Ferne.

Liebend wieder g'liebt zu werden,
Lieget ruhig, liebe Herden,
Lasst euch nicht im Schlafe stören,
Mich zu hören!
Hört, ich muss nur Luft mir machen,
Singend in das Feuer sehn und wachen.

(Achim von Arnim 1781-1831, deutscher Schriftsteller)

Zuweilen

Zuweilen tut mir das Herz so weh,
Als ob ich dich nie umschlungen,
Und wenn ich dann zum Himmel seh,
So hat mir das Ohr geklungen,
Was klingt im Ohr, was schlägt das Herz?
Das kommt von der Witterung
Der Himmel treibt im Herzen Scherz,
Und wer noch liebt ist jung.

(Achim von Arnim 1781-1831, deutscher Schriftsteller)

Liebeszweifel

Ob ich liebe, möcht ich wissen!
Ruhest Du in meinen Armen
Sinkt Dein Auge ohn Erbarmen
Nieder auf das selge Kissen.
Wie bei Sonnenfinsternissen
Alle muntern Vögel schlafen
Also fühl ich mich entschlafen
Will Dein Aug mich nicht begrüssen.

Ob ich liebe, möcht ich wissen!
Bin ich ganz mit mir alleine
Nenne ich Dich stets die Meine
Und muss immer Dich vermissen,
Dem magnetschen Schlaf entrissen
Muss ich wie Dein Traumbild leben,
Die Gedanken, dir ergeben
Lockst Du ab zu fernen Küssen.

(Achim von Arnim 1781-1831, deutscher Schriftsteller)

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