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Agnes

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LIEBESGEDICHTE

Agnes
Apassionata
Bleib noch eine Weile
Erklär mir Schweigen
Erste Liebe
Ich denke dein
Ich und Du
Küss mich noch einmal
Liebe auch
Lieben und geliebt zu werden
Liebesnacht
Metamorphosen
Mit meinem Bilde
Wie ich dich liebe
Wiederfinden
Wiedersehen ausmalen


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zitat

Das Einzige was ich an der
Freiheit liebe, ist der Kampf
um sie.

- Henrik Ibsen -

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Schönes Liebesgedicht von Henrik Ibsen und viele weitere Gedichte des norwegischen Schrifstellers über Liebe und Freundschaft.

Agnes

Agnes, mein reizender Schmetterling,
Bald hab' dich Flüchtling ich wieder!
Ein Fangnetz knüpf ich, mit Maschen dicht,
Und die Maschen, das sind meine Lieder!

"Bin ich ein Schmetterling zierlich und hell,
So lass mich vom Heidekraut naschen,
Und bist du ein Bursch, dem Spielen gefällt,
So darfst mich nur jagen, nicht haschen!"

Agnes, mein reizender Schmetterling,
Da sind die Maschen gesponnen!

Nun hab' ich dich balde gewonnen!

"Bin ich ein Schmetterling jung und fein,
So wieg' ich mich wonnig im Winde;
Doch fängst du mich in dein Fangnetz ein,
So mach ' mir die Flügel nicht blinde!"

Nein, auf die Hand will ich setzendich zart
Und in mein Herz einschliessen;
Dort magst du flattern dein Leben lang
Und ewiger Sonne geniessen!

- Henrik Ibsen 1828-1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker -

Übersetzt von Christian Morgenstern (1871-1914)

Mit der Wasserlilie

Sieh die Blume, die ich bringe,
Teure, mit der weissen Schwinge.
Auf des Waldsees Flut geboren,
Schwamm sie lenz- und traumverloren.
Soll ihr Herz nicht heim verlangen,
Laß an deiner Brust sie prangen;
Unter ihren Blättern wollen
Tiefe, stille Wogen rollen.

Hüte dich, an Seen zu säumen!
Hüte dich, dort lang' zu träumen!
Lauernd wacht der Neck im Dunkeln; -
Lilien im Lichte funkeln.

So an Busen dir zu säumen! -
Doch wer dürfte lang' dort träumen! -
Lilien im Lichte funkeln; -
Lauernd wacht der Neck im Dunkeln.

- Henrik Ibsen 1828-1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker -

Übersetzt von Christian Morgenstern (1871-1914)

Dank an meine Frau

Ihr Schmerz war, wenn Nächte
Den Pfad mir verhüllt,
Ihr Glück, wenn die Mächte
Mein Hoffen erfüllt.

Ihr Heim am dem Meere
Der Freiheit liegt,
Auf dem meine Fähre
Sich spiegelt und wiegt.

Ihr Kreis ist der schwanken
Erscheinungen Tross,
Der meinen Gedanken
Geflügelt entspross.
Ihr Höchstes ist, walten
Der Glut meiner Brust; -
Was stark mich erhalten,
Hat niemand gewusst.

Und weil ihre Treue
Stets still sich beschied,
So grüss' und erfreue
Zum Dank sie dies Lied.

- Henrik Ibsen 1828-1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker -

Übersetzt von Christian Morgenstern (1871-1914)

Mondscheinwanderung nach einem Ball

Horch, wie stille! Aus dem Saale schallt nicht mehr der Freude Klingen;
Keinen Ton, kein Flüstern hör' ich durch die nächt'ge Stille dringen.

Weit im Westen wirft das Mondlicht seinen Schein, und glanzumflossen
Ruht die Erde sanft in Träumen, wo des Schneefelds Lilien sprossen.

Ball und Tanz sind nun zu Ende; stillem Sinnen hingegeben,
Seh' die schönste der Sylphiden ich noch durch die Räume schweben.

Bald wird, wenn der Mond gesunken, zu des Träumereichs Gestaden
Frei dahin die Seele gleiten, mit Erinn'rung reich beladen.

- Henrik Ibsen 1828-1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker -

Übersetzt von Emma Klingenfeld (1846-1935)

Eine Vogelwiese

Wir wandelten im Lenz einst
Im Park für uns so fort;
Lockend wie ein Geheimnis
War der verbotene Ort.

Die lauen Weste fächelten,
Der Himmel war so blau;
Hoch in der Linde saß und sang
Des Sperlings junge Frau.

Ich malte Dichterbilder,
Wie Regenbogen bunt;
Zwei braune Augen hingen
Leuchtend an meinem Mund.

Mit Wispern und mit Lachen
Flog's ob uns hin und her; -
Doch wir, wir sagten: Schatz, fahrwohl!
Und sahn uns nimmermehr. -

Und wandr' ich jetzo einsam
Den Lindengang im Park,
So macht's das kleine Federvolk
Mir manchmal schier zu arg.

Frau Sperling hat behorcht uns,
Dieweil wir blind geschwätzt,
Und hat auf uns ein Lied gemacht
Und in Musik gesetzt.

Und alle singen's nach nun;
Es ist kein Zweig im Hag,
Da nicht ein Nasweis trällerte
Von jenem lichten Tag.

- Henrik Ibsen 1828-1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker -

Übersetzt von Christian Morgenstern (1871-1914)


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